9. Donau-Rieser Heimatpreis

DRHP - Raiffeisen-Volksbank Ries eG // 9. Donau-Rieser Heimatpreis Auszeichnen, was Heimat attraktiv macht Unter der Schirmherrschaft von Landrat Stefan Rößle schreiben die Volks- und Raiffeisenbanken den 9. Donau-Rieser Heimatpreis aus. Auch Ihre Familienbeauftragte, SIna Scheiblhofer, ist Teil de …mehr

Schwarz auf weiß - zur Bevölkerungsentwicklung im Donau-Ries

BevProg2015Titel

Als Broschüre gedruckt oder in digitaler Form als pdf-Datei: Bericht zur aktuellen Bevölkerungsprognose für den Landkreis Donau-Ries liegt vor

Mit der vorliegenden Fortschreibung der Bevölkerungsprognose für den Landkreis Donau-Ries liefert die Beratungsstelle für Jugend, Familie und Senioren Daten und Fakten zur Bevölkerungsentwicklung vorausschauend bis zum Jahr 2035. Die Prognose, der vorliegende Bericht sowie die dazugehörige Datenbank wurden in Zusammenarbeit mit der Fa. SAGS (Augsburg) erstellt.

Fast zeitgleich mit der vorliegenden Prognose hat auch das Statistische Landesamt Bayern eine aktualisierte Bevölkerungsvorausberechnung veröffentlicht. Vergleicht man die Zahlen, stellt man fest, dass der erwartete Bevölkerungsrückgang bei der Berechnung des Statistischen Landesamtes weniger stark ausfällt als in der SAGS-Prognose.

Konkret: Am 1.1.2014 lebten ca. 129.900 Menschen im Donau-Ries. Im Jahr 2029 wird der Landkreis etwa 700 Einwohner weniger haben – prognostiziert das Statistische Landesamt. Laut der vorliegenden Berechnung wird der Landkreis dagegen ca. 1.950 Menschen verlieren. Dieser Unterschied ergibt sich aus den zugrundliegenden Wanderungsannahmen. Das Landesamt schreibt die Wanderungsbewegungen der Jahre 2007 bis 2012 fort. SAGS bezieht für die Vorausberechnung die von den Städten und Gemeinden im Prognosezeitraum tatsächlich erwarteten Wanderungsgewinne oder –verluste mit ein. Gegenüber der aktuellen Vorausberechnung des Statistischen Landesamtes weist unsere Prognose einige Besonderheiten auf:

  • Wir können die Entwicklung kleinräumig für alle 44 Städten, Märkten und Gemeinden betrachten und wir können die Entwicklung für Teilräume oder mehrere Kommunen zusammengefasst darstellen.
  • Eine Auswertung nach frei wählbaren Altersklassen und Jahrgängen liefert für unterschiedliche planerische Zwecke die jeweils erforderlichen Daten.
  • Die Abbildung und „Übersetzung“ der Zahlen in Landkreiskarten und selbst generierbare Tabellen und Schaubilder machen Entwicklungen und Trends anschaulich und begreifbar.

Für beide Berechnungen ist ein regelmäßiger Abgleich mit der tatsächlichen Entwicklung wichtiger denn je. Denn die im Jahr 2014 einsetzenden Flüchtlingsströme werden sich auf die Prognosezahlen auswirken. Die Frage ist: Wie?

  • Wie viele Flüchtlinge werden dauerhaft in unserem Landkreis bleiben?
  • Werden deren Familienmitglieder nachziehen und wenn ja wie viele?
  • Wie werden sich die Bleibenden auf die Städte und Gemeinden verteilen?

Die aktuellen Entwicklungen machen Planungen schwierig, aber nicht überflüssig. Das sei an einem Beispiel verdeutlicht: Es gibt Gemeinden, die gegenwärtig von einem Einwohnerrückgang ausgehen müssen. Einwohnerverluste gehen einher mit leerstehendem Wohnraum. Diese Leerstände können u.U. als Wohnraum für Flüchtlinge genutzt und der Einwohnerrückgang damit – zumindest teilweise – abgefedert werden. Keine einfache Sache, gewiss, aber durchaus ein möglicher Weg der auch Chancen beinhaltet.

Die Bevölkerungsentwicklung unseres Landkreises verläuft wie in anderen Regionen Bayerns kleinräumig sehr unterschiedlich. Für den Landkreis Donau-Ries wird bis zum Jahr 2032 ein Rückgang der Einwohnerzahl um 2% erwartet. Das entspricht etwa 2.600 Menschen. Dagegen liegt die Spannbreite der zukünftigen Entwicklung bei den Städten und Gemeinden zwischen 21% Wachstum und 21% Einwohnerverlusten. Egal ob Stadt, Gemeinde oder Landkreis gilt jedoch:

Es wird mehr ältere Menschen geben, der Anteil der jüngeren Bevölkerung wird sinken und die Altersgruppe der 18- bis 65-Jährigen (d.h. das Potential an Erwerbstätigen) wird deutlich schrumpfen.

Wir müssen den demografischen Wandel in unserer Region als Chance und Herausforderung zugleich begreifen. Dazu benötigen wir Informationen zu den aktuellen und zukünftigen Bevölkerungszahlen. Der vorliegende Bericht liefert dazu die notwendige statistische Grundlage. Wir müssen uns mit diesen Zahlen auseinandersetzen, die richtigen Schlüsse daraus ziehen und dann anfangen zu handeln – und das besser gestern als heute. Der vorliegende Bericht soll eine Diskussions- und Arbeitsgrundlage darstellen. Wir hoffen, dass daraus Ideen, Anregungen und Lösungen hervorgehen, um die Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit unserer Region zu sichern und weiterzuentwickeln.

Schwerbehindertenantrag 3.0 – Digitalisierung ist Inklusion

Den Schwerbehindertenantrag online ausfüllen können die Bürgerinnen und Bürger bei der Landesbehörde Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) bereits seit über einem Jahrzehnt. Ab sofort können sich Antragsteller elektronisch ausweisen und Anträge ohne Papierausdruck stellen. Möglich macht’s das B …mehr

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