9. Donau-Rieser Heimatpreis

DRHP - Raiffeisen-Volksbank Ries eG // 9. Donau-Rieser Heimatpreis Auszeichnen, was Heimat attraktiv macht Unter der Schirmherrschaft von Landrat Stefan Rößle schreiben die Volks- und Raiffeisenbanken den 9. Donau-Rieser Heimatpreis aus. Auch Ihre Familienbeauftragte, SIna Scheiblhofer, ist Teil de …mehr

Aktionswoche "Autofrei zu KITA und Schule"

autofrei1

Das Elterntaxi bleibt stehen

Aktionswoche „Ohne Auto zu Schule und Kindergarten"

Viele gute Gründe sprechen dafür, den Weg zur Schule oder zum Kindergarten zu Fuß zurückzulegen: Weniger Verkehrschaos und weniger Umweltbelastung, dafür mehr Sicherheit für die Kinder und mehr Zeit für Familien. Der städtische Kindergarten Schneegarten, die Mangold-Grundschule und die Mädchenrealschule St. Ursula rufen mit einer Aktionswoche vom 19.5. bis 23.5.2014 dazu auf, das „Taxi Eltern" in Donauwörth öfter mal stehen zu lassen.

„Die Aktionswoche soll den Anstoß dazu liefern, dass unsere Kinder gemeinsam zu Fuß, mit Roller oder Fahrrad zur Schule oder zur Bushaltestelle kommen", meint Schulleiterin Sibylle Lutzkat, „aber das soll keine einmalige Sache bleiben." Für die Mangoldschule geht es darum, die gefährlichen Verkehrssituationen durch den Bring- und Holverkehr im Spindeltal dauerhaft zu vermeiden.

 

Auch der städtische Kindergarten Schneegarten will das alltägliche Verkehrschaos reduzieren. „Unsere Kinder sollen aber auch frühzeitig lernen, Spaß am Laufen zu haben und dabei schonend mit der Umwelt umzugehen", beschreibt Gabriele Vaas ein weiteres Ziel dieses Projekts. Die Leiterin des Kindergartens ergänzt: „Bewegung und frische Luft sind positive Begleiterscheinungen - Kinder, die zu Fuß unterwegs sind, tun also etwas für Ihre Gesundheit."

 

Für die beteiligten Einrichtungen ist es natürlich wichtig, dass die Kinder sicher unterwegs sind. „Mütter und Väter müssen sich keine Sorgen machen, wenn sie ihre Kinder morgens zu Fuß aus dem Haus schicken", betonen die Verantwortlichen. Denn gemeinsam mit engagierten Eltern und der Polizei wurden verschiedene Maßnahmen überlegt, beispielsweise „Laufbus-Haltestellen", an denen sich die Kinder sammeln können: Kindergartenkinder werden von dort aus begleitet, Schulkinder starten dort ihren gemeinsamen Weg.

 

Für die Schülerinnen und Schüler der Mangoldschule wurden zusammen mit der Verkehrswacht sichere Wege beschrieben, über die dann alle Eltern mit einem Elternbrief informiert wurden. Schließlich wird die Fußgängerampel in der Pflegstraße in der Aktionswoche durch Verkehrshelfer und Polizei zusätzlich gesichert und beobachtet. Für Sicherheit ist also gesorgt. Außerdem ist der Schulweg mit dem Auto nur vermeintlich sicherer. „In den letzten Jahren verunglückten die meisten Kinder als Mitfahrer in einem PKW", berichtet Günter Schön von der Verkehrswacht Donauwörth.

 

Unterstützung erfährt die Aktion auch durch die Stadt Donauwörth und das Lokale Bündnis für Familie Donau-Ries. Zwar schlummerte die Idee „Autofrei zu Schule und Kindergarten" schon seit einiger Zeit in den Köpfen der Beteiligten. „Aber den Kick für die Umsetzung lieferte letztendlich die Donauwörther Zeitwerkstatt im Mai letzten Jahres", verrät Bündniskoordinator Günter Katheder-Göllner. Denn dort wurde - neben vielen anderen Lösungsvorschlägen für „mehr Zeit für Familie" - ein ganz einfacher Gedanke formuliert: Wenn Eltern ihre Kinder nicht zu Schule oder Kindergarten bringen müssen, bleibt ihnen Zeit für andere Dinge - egal ob Familie, Freizeit oder Beruf.

 

Entstanden ist daraus nun mit etwas Anlauf die Aktionswoche in Donauwörth. Die Akteure in diesem Projekt hoffen zukünftig auf viele Nachahmer im Landkreis Donau-Ries. „Für mich ist das eine tolle Sache, bei der es eigentlich nur Vorteile gibt", zeigt sich auch Landrat Stefan Rößle begeistert von dem Vorhaben. Und wenn so viele gute Gründe dafür sprechen, dann wäre es doch schade, wenn zukünftig nur in Donauwörth Papas und Mamas morgens zu hören bekommen: „Du kannst das Auto in der Garage lassen, ich geh‘ zu Fuß!".

 

Schwerbehindertenantrag 3.0 – Digitalisierung ist Inklusion

Den Schwerbehindertenantrag online ausfüllen können die Bürgerinnen und Bürger bei der Landesbehörde Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) bereits seit über einem Jahrzehnt. Ab sofort können sich Antragsteller elektronisch ausweisen und Anträge ohne Papierausdruck stellen. Möglich macht’s das B …mehr

drucken nach oben