9. Donau-Rieser Heimatpreis

DRHP - Raiffeisen-Volksbank Ries eG // 9. Donau-Rieser Heimatpreis Auszeichnen, was Heimat attraktiv macht Unter der Schirmherrschaft von Landrat Stefan Rößle schreiben die Volks- und Raiffeisenbanken den 9. Donau-Rieser Heimatpreis aus. Auch Ihre Familienbeauftragte, SIna Scheiblhofer, ist Teil de …mehr

Familienfreundlicher Arbeitgeber Landkreis Donau-Ries

Zertifikat 2013

Der Familienbeauftragte des Landkreises Günter Katheder-Göllner (3. von links) nahm in Berlin das Zertifikat von Familienministerin Dr. Kristina Schröder entgegen

Für seine strategisch angelegte familienbewusste Personalpolitik ist der Landkreis Donau-Ries am 26. Juni 2013 zum dritten Mal mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet worden. In einer in Berlin stattfindenden Festveranstaltung erhielten insgesamt 304 Arbeitgeber das von der berufundfamilie gGmbH - eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung - seit 15 Jahren erteilte Zertifikat. Darunter waren 161 Unternehmen, 106 Institutionen und 37 Hochschulen.

Das audit unterstützt Arbeitgeber darin, Unternehmensziele und Mitarbeiterinteressen in eine tragfähige, wirtschaftlich attraktive Balance zu bringen. Es steht unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder und Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler und wird von den führenden deutschen Wirtschaftsverbänden BDA, BDI, DIHK und ZDH empfohlen.

 

Zu Beginn des Auditierungsverfahrens wird der Status quo der bereits angebotenen familienbewussten Maßnahmen erfasst. Anschließend werden das betriebsindividuelle Potenzial systematisch entwickelt und maßgeschneiderte Lösungen konzipiert und implementiert. Mit verbindlichen Zielvereinbarungen sorgt das audit dafür, dass Familienbewusstsein in der Unternehmenskultur verankert wird.

 

Der Landkreis Donau-Ries zählt zu den 61 Arbeitgebern, die das audit berufundfamilie bereits zum dritten Mal erfolgreich durchlaufen haben. Etwa 450 Beschäftigte können von den familienbewussten Maßnahmen profitieren.

 

Neben vielfältigen flexiblen Arbeitszeitmodellen gehören dazu auch Angebote wie die Einführung eines Gesundheitsmanagements, ein Kontakthalte- und Wiedereinstiegsprogramm oder Infoveranstaltungen zum Thema ‚Beruf und Pflege‘. Landrat Stefan Rößle ist überzeugt: „Der Landkreis Donau-Ries ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber, denn er bietet Müttern und Vätern gute Rahmenbedingungen, um Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren." Klar ist für ihn aber auch, dass man sich nicht auf dem Erreichten ausruhen will. „Der Prozesscharakter des Zertifikats ist für uns als Kreisverwaltung auch Verpflichtung zu sagen: Wir wollen den familienfreundlichen Weg gemeinsam weitergehen!", betont der Landkreischef.

 

Aus den Händen von Familienministerin Schröder nahm der Familienbeauftragte des Landkreises, Günter Katheder-Göllner im Rahmen einer Festveranstaltung kürzlich das Zertifikat entgegen. Begleitet wurde er vom Personalratsvorsitzenden Alexander Im. „Der Landkreis Donau-Ries steht als Arbeitgeber in punkto Familienfreundlichkeit schon jetzt sehr gut da", bilanzierte Im anlässlich der Zertifikatsverleihung. „Aber es gibt natürlich noch genügend zu tun", ergänzt Katheder-Göllner, der auch die Projektleitung für das audit innehat. So sollen mithilfe des audits auch für besondere Aspekte wie z.B. die Rolle der Väter, die vermehrt in der Familie aktiv sein wollen, oder die Bedeutung der Pflege, die aufgrund der sich demographisch verändernden Gesellschaft an Wichtigkeit zunimmt, frühzeitig Lösungen für den Arbeitsalltag erarbeitet werden, führt der Familienbeauftragte Katheder-Göllner weiter aus.

 

Aktuell sind in Deutschland insgesamt 1.017 Arbeitgeber nach dem audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule zertifiziert, darunter 530 Unternehmen, 354 Institutionen und 133 Hochschulen. Der strategischen Ausrichtung der Vereinbarkeit verdanken die Arbeitgeber einen messbaren Nutzen. Stefan Becker, Geschäftsführer der berufundfamilie gGmbH, erläutert: „Unser jüngster Vergleich von Unternehmen, die sich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie verstärkt systematisch widmen, und Unternehmen, die in Sachen Familienbewusstsein wenig aktiv sind, zeigt deutliche Vorteile für die Strategen: Ein hohes betriebliches Familienbewusstsein geht u. a. einher mit einer geringeren Fehlzeiten- und Krankheitsquote, selteneren Eigenkündigungen und einer höheren Qualität der Bewerberinnen und Bewerber. Die Motivation ist zudem um 32 Prozent und die Produktivität um 23 Prozent höher."

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