9. Donau-Rieser Heimatpreis

DRHP - Raiffeisen-Volksbank Ries eG // 9. Donau-Rieser Heimatpreis Auszeichnen, was Heimat attraktiv macht Unter der Schirmherrschaft von Landrat Stefan Rößle schreiben die Volks- und Raiffeisenbanken den 9. Donau-Rieser Heimatpreis aus. Auch Ihre Familienbeauftragte, SIna Scheiblhofer, ist Teil de …mehr

Leseland Donau-Ries beim Vorlesetag 2011

Stabi nö

Der Landkreis liest vor ...

Leseland Donau-Ries - Der Landkreis macht mit beim bundesweiten Vorlesetag am 18.11.2011

Bereits zum achten Mal rufen die Stiftung Lesen und DIE ZEIT gemeinsam mit dem Hauptpartner Deutsche Bahn zum bundesweiten Vorlesetag auf. Er findet in diesem Jahr am 18. November 2011 statt. Die Idee: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor - zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Mit dabei sind auch in diesem Jahr viele Lesepatinnen, Lesepaten und Kooperationspartner des Projekts Leseland Donau-Ries, einer Initiative des Lokalen Bündnisses für Familie.

Vorgelesen wird in vielen Kindergärten, Schulen und Bibliotheken schon seit langem. Höhepunkt ist in vielen Einrichtungen alljährlich der bundesweite Vorlesetag: Die Stiftung Lesen will damit die Begeisterung für das Lesen und Vorlesen weitergeben sowie für die bildungspolitische Bedeutung des Themas sensibilisieren. Ganz klar, dass auch das Projekt Leseland Donau-Ries mit seinen zahlreichen Lesepatinnen und Lesepaten immer mit dabei ist.

 

In vielen Kindergärten und Schulen werden am 18. November 2011 die Kinder gespannt darauf warten, welche Geschichten dieses Mal für sie ausgewählt wurden.

 

Spannend wird es in jedem Fall für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Tapfheim, denn dort werden die Lesepatinnen Renate Stix, Gudrun Adam und Gertraud Knobloch sicher wieder für jedes Alter die passende abenteuerliche Lektüre auswählen. Allein 11 Lesepatinnen sind in Nördlingen im Einsatz, denn dort bekommt die gesamte Grundschule Mitte - inclusive Außenstelle Baldingen - vorgelesen.

 

Anlass zu Vorfreude gibt es im Mehrgenerationenhaus in Donauwörth, denn dort heißt es „Entdecken und Erinnern". Auf dem Programm stehen „Bilder und Geschichten aus einer anderen Zeit". Dabei wird nicht nur vorgelesen sondern mit den Kindern werden auch Lesezeichen gebastelt.

 

Tierisch geht es an diesem Tag im Kindergarten in Oberndorf zu, denn dort liest die Vorlesepatin Gabriele Stark aus dem Buch „Was machst du kleiner Hund?".

 

Eine Überraschung bleibt die Lektüre Kinder in der Leonhard-Fuchs-Mittelschule in Wemding. Vorleserin Cornelia Eckrich wird sich für die ersten und zweiten Klassen aber sicher eine tolle Lektüre überlegen.

 

Jede Menge Vorleserinnen sind wieder in Mertingen in der Antonius-von-Steichele-Grundschule im Einsatz. „Ist doch klar, dass wir dabei sind", betont die Organisatorin Conni Mair: „Es macht einfach allen einen Riesenspaß." In Asbach-Bäumenheim werden Lesepatinnen in den 1. Klassen der Grundschule und im Hermann-Fendt-Kindergarten aktiv und auch in vielen Stadtbibliotheken und Büchereien packen die Mitarbeiterinnen ihre spannendsten Bücher aus und lesen daraus vor.

 

Selbst die Vorleserinnen für ältere Menschen - ein neues Projekt im Leseland Donau-Ries - sind an diesem Tag mit dabei; so wird beispielsweise im Seniorenheim Oettingen von Martha Bohner vorgelesen.

 

„Das ist nur eine kleine Auswahl der Orte, an denen an diesem Tag vorgelesen wird", stellt der Familienbeauftragte des Landkreises Günter Katheder-Göllner fest. Er koordiniert das Projekt Leseland Donau-Ries. „Wir unterstützen Lesepaten die bereits im Einsatz sind, beispielsweise mit Schulungen. Und wir versuchen neue Vorleserinnen und Vorleser zu gewinnen und zu vermitteln", skizziert er eines der Ziele des Projekts.

 

Auch Landrat Stefan Rößle ist begeistert darüber, dass in seinem Landkreis so viel vorgelesen wird. „Vorlesen spielt eine so wichtige Rolle für die sprachliche und soziale Entwicklung unseres Nachwuchses" meint der Landkreischef. „Deswegen freue ich mich über die vielen, vielen Lesepaten, die dafür sorgen, dass Kinder erleben können, welch großer Schatz das Lesen und Erzählen ist."

 


 

Hintergrund:

  • Einer aktuellen Studie der Deutschen Bahn, der ZEIT und der Stiftung Lesen zufolge lesen 42 Prozent aller Eltern mit Kindern „im besten Vorlesealter" von 0 bis 10 Jahren ihren Kindern nur selten oder gar nicht vor.

 

  • Andere Studien belegen, dass ein Viertel aller 15-Jährigen in Deutschland nicht richtig lesen kann, fast die Hälfte nimmt nie ein Buch zum Vergnügen in die Hand.

 

 

  • Im Projekt Leseland Donau-Ries sind etwa 90 Lesepatinnen und Lesepaten organisiert; viele Büchereien und Leseinitiativen (z.B. RainLesen) sind Partner des Projekts.

 

  • Zuletzt wurde die Initiative „Sprachpatinnen" entwickelt: Etwa 20 Vorleserinnen sind hier im Einsatz, um als „Sprachpatinnen" durch Lesen und Vorlesen mit einzelnen Schülerinnen und Schülern dazu beizutragen, deren Lese- und Sprachfähigkeit zu verbessern.

 

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