9. Donau-Rieser Heimatpreis

DRHP - Raiffeisen-Volksbank Ries eG // 9. Donau-Rieser Heimatpreis Auszeichnen, was Heimat attraktiv macht Unter der Schirmherrschaft von Landrat Stefan Rößle schreiben die Volks- und Raiffeisenbanken den 9. Donau-Rieser Heimatpreis aus. Auch Ihre Familienbeauftragte, SIna Scheiblhofer, ist Teil de …mehr

Modellprojekt "Zeit für Familie" - Wir sind dabei!

Kick off 09052012

Mehr Zeit für Familie

Landkreis wird Pilotstandort # Familienministerium wählt Donau-Rieser Familienbündnis für Modellprojekt zum Thema „Zeit für Familie"

„Familien werden tagtäglich mit vielfältigen Zeitkonflikten konfrontiert: Sie möchten Beruf und Familie miteinander vereinbaren, Kindern gute Entwicklungschancen ermöglichen, familiäre Fürsorge für ältere und hilfebedürftige Menschen übernehmen oder sich zivilgesellschaftlich engagieren", sagte vor kurzem Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder anlässlich der Veröffentlichung des 8. Familienberichtes. Wie es gelingen kann, dass Familien „mehr Zeit für Familie" haben, das soll nun bundesweit an vier Pilotstandorten erprobt werden. Der Landkreis Donau-Ries ist einer davon.

 

Unser Landkreis Donau-Ries, mit seinen 44 Städten und Gemeinden, liegt am nördlichen Rand der Europäischen Metropolregion München. Vollbeschäftigung, ein hoher Wohn- und Freizeitwert und eine dynamische Wirtschaft mit zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen kennzeichnen die Region. Sinkende Einwohnerzahlen und fehlende Fachkräfte prägen dagegen die andere Seite der Medaille.

 

Viele Menschen in unserer Region sind auf ein Auto angewiesen, um ihre Arbeitsstelle zu erreichen; auch für Einkauf, Arztbesuch oder Behördengang sind oft lange Fahrtzeiten erforderlich. Mit einer Standortbestimmung wurde Ende 2011 die Situation der Kindertagesbetreuung beleuchtet: Schulkindbetreuung, Ferienzeiten und die Abdeckung von Randzeiten bilden die Herausforderungen der nächsten Jahre.

 

„Vor diesem Hintergrund war es naheliegend, die Empfehlungen des Familienberichts aufzugreifen, nämlich Lösungen zu finden, um die zeitlichen Rahmenbedingungen für Familien weiter zu verbessern, damit Fürsorge und Zusammenhalt in der Familie möglich bleiben", so Landrat Stefan Rößle.  Er freut sich, dass die Erfolge des Lokalen Bündnis für Familie im Donau-Ries auch überregional wahrgenommen werden: „Wir haben als Landkreis gerne die Trägerschaft des Projekts übernommen, weil wir uns  auf die Unterstützung durch 134 Bündnispartner verlassen können!"

Erste Ideen weckten Interesse

 

Bei der Auftaktveranstaltung zum Modellprojekt am 9. Mai 2012 in Berlin stießen die Ideen aus dem Donau-Ries auf großes Interesse. Bündniskoordinator Günter Katheder-Göllner erläutert die Herangehensweise: „Das Pilotprojekt des Lokalen Bündnis für Familie Donau-Ries will die unterschiedlichen Lebensverhältnisse von Familien unter dem Aspekt ‚Zeitbedarfe und Zeitprobleme von Familien‘ untersuchen. Ziel ist es, einen Zeitatlas zu erstellen, der anhand zeitrelevanter Merkmale wie beispielsweise dem Pendleranteil die regionalen Unterschiede in der Zeitbelastung von Familien abbildet."

„Wer bestimmt den Takt?" Um diese Frage zu beantworten sollen in einigen Modellkommunen die Zeitvorgaben der wichtigsten Taktgeber ermittelt werden. Taktgeber, das sind Organisationen, die den Lebensrythmus von Familien maßgeblich bestimmen: allen voran natürlich die Arbeitgeber - aber auch Kindergärten, Schulen, Behörden und der öffentliche Nahverkehr gehören dazu.

 

Mitwirkung erwünscht!

 

Die ins Auge gefassten Modellkommunen sowie viele wichtige Taktgeber sind Partner in unserem Lokalen Bündnis für Familie Donau-Ries - deren Einbindung und die Kooperation zwischen den Bündnispartnern zählen zu den Erfolgsfaktoren für das Vorhaben im Donau-Ries.

 

Auch Familien sollen zu ihren persönlichen Zeitbedarfen und Zeitproblemen befragt werden.  Ein wichtiges Ziel des Projekts ist es schließlich, Lösungen zu finden, die am Ende für mehr Zeitwohlstand in den Familien sorgen. Auch hier setzt das Bündnis auf ein Miteinander: Geplant sind „Zeit-Werkstätten" in den Modellkommunen, bei denen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern Ideen und Projekte entwickeln.

 

„Wir werden das Rad nicht neu erfinden", meint Landrat Stefan Rößle. „Aber ich bin zuversichtlich, dass wir auf diesem Weg viele gute Ideen und Anregungen bekommen werden, damit Familien in unserer Region mehr Zeit für Familie haben."

 

Über eines sind sich der Landkreischef Stefan Rößle und Bündniskoordinator Günter Katheder-Göllner einig: „Wir sind stolz, einer von vier Pilotstandorten zu sein. Und wir werden unser Bestes tun, damit andere Regionen von unseren Ideen und Konzepten profitieren können."

Schwerbehindertenantrag 3.0 – Digitalisierung ist Inklusion

Den Schwerbehindertenantrag online ausfüllen können die Bürgerinnen und Bürger bei der Landesbehörde Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) bereits seit über einem Jahrzehnt. Ab sofort können sich Antragsteller elektronisch ausweisen und Anträge ohne Papierausdruck stellen. Möglich macht’s das B …mehr

drucken nach oben