9. Donau-Rieser Heimatpreis

DRHP - Raiffeisen-Volksbank Ries eG // 9. Donau-Rieser Heimatpreis Auszeichnen, was Heimat attraktiv macht Unter der Schirmherrschaft von Landrat Stefan Rößle schreiben die Volks- und Raiffeisenbanken den 9. Donau-Rieser Heimatpreis aus. Auch Ihre Familienbeauftragte, SIna Scheiblhofer, ist Teil de …mehr

Sozialraumanalyse beschreibt Lebenslagen von Familien

Ehrenamt

Ende Februar wurde im Jugendhilfeausschuss die 5. Fortschreibung der Sozialraumanalyse für den Landkreis Donau-Ries vorgestellt. Der Bericht steht Interessierten als pdf-Datei zum Herunterladen und in gedruckter Form zur Verfügung.

Sozialraumanalyse download

Mittlerweile sechzehn Jahre ist es her, dass das Konzept für die vorliegende Sozialraumanalyse ent­wickelt wurde. Diese „Pionierarbeit“ der Landkreise Augsburg, Aichach-Friedberg und Donau-Ries zusammen mit dem Institut SAGS (vorm. INIFES) hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Früchte getragen:

 

  • Für den Landkreis Donau-Ries ist diese Form der kontinuierlichen Sozial­berichterstattung heute eine selbstverständliche Grundlage zur Steuerung und Gestaltung der Jugendhilfe.
  • Sowohl fachbereichsübergreifend im Landratsamt Donau-Ries, als auch in zahl­reichen anderen Organisationen und Institutionen wird die Sozialraumanalyse als Informationsgrundlage geschätzt und genutzt.
  • Viele der 44 kreisangehörigen Städte und Gemeinden in unserem Landkreis nutzen die Unter­suchung mittler­weile als Arbeitshilfe, um auf Entwick­lungen und Problem­lagen rea­gieren zu können.
  • Schließlich arbeitet zwischenzeitlich eine ganze Reihe von bayerischen Landkreisen - von Rosenheim bis Miltenberg - mit dieser Form der Analyse und Abbildung so­zialer Lebenslagen.

Mit der nun vorliegenden fünften Fortschreibung ist es gelungen, die Entwicklungen im Landkreis Donau-Ries über einen Zeitraum von sechzehn Jahren zu beschreiben. Für die Träger der Jugend­hilfe, sowie für Politik und Administration liegt damit ein Arbeitsmittel vor, um Veränderungen und deren Ursachen zu diskutieren und zu interpretieren. Im Vordergrund steht dabei das Ziel, die Jugendhilfe im Landkreis Donau-Ries bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und positive Lebens­bedingungen für Kinder, Jugendliche und deren Familien zu erhalten und zu schaffen.

Fortschreibung heißt für uns immer auch Weiterentwicklung. „So viel An­passung wie nötig, so wenig Veränderung wie möglich!“ Mit diesem Prinzip vor Augen ist es ge­lungen, Inhalte und Darstellungs­formen so weiterzuentwickeln, dass die Untersuchung auch weiterhin eine lesbare, verständliche Diskussions- und Arbeitsgrundlage darstellt.

Die Situation im Landkreis Donau-Ries ist im Vergleich zu gesamtbayerischen Werten deutlich besser. Insbesondere die Inanspruchnahme von Jugendhilfeleistungen liegt kontinuierlich auf relativ niedrigem Niveau.

Für die aktuelle Situation lässt sich festhalten, dass der Landkreis Donau-Ries mit einem um etwa 30% niedrigeren Gesamtindex-Wert deutlich günstiger als der gesamtbayerische Durch­schnitt dasteht, sich also eine vergleichsweise bessere Situation konstatieren lässt. Dies gilt in gleicher Weise für den Teilindex „Inanspruch­nahme von Jugendhilfeleistungen“ mit 75%, sowie für den „Sozialräumlichen Index“ mit 61,5%.

Die regionale Analyse zeigt in der überwiegenden Zahl der Teilindikatoren ein klares Stadt-Land-Gefälle, mit einer stärkeren Belastung in verstädterten Gebieten bzw. in den beiden Großen Kreisstädten. Bei den vergleichsweise hohen Werten einiger kleiner Gemeinden handelt es sich um klassische „Ausreißer“, bei denen geringe Fallzahlen beim Indikator „Erzieherische Hilfen“ für eine hohe Belastung sorgen. Bei der Gemeinde Deiningen läge der Gesamtindex ohne „12-Stämme-Fälle“ bei 57,4 Punkten.

Im Zeitvergleich ist festzustellen, dass der Gesamtindex seit der 3. Fortschreibung (mit den Werten für 2006-2008) relativ konstant bei etwa 70 Punkten liegt.

Weder für einzelne Kommunen noch für Teilräume des Landkreises ergibt sich aus der Entwicklung der Indices ein dringender Handlungsbedarf.

 

Schwerbehindertenantrag 3.0 – Digitalisierung ist Inklusion

Den Schwerbehindertenantrag online ausfüllen können die Bürgerinnen und Bürger bei der Landesbehörde Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) bereits seit über einem Jahrzehnt. Ab sofort können sich Antragsteller elektronisch ausweisen und Anträge ohne Papierausdruck stellen. Möglich macht’s das B …mehr

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