Was sind eigentlich Leihomas und Leihopas?

Leihomas und Leihopas

Leihoma (1)

Leihomas und Leihopas sind ein kleiner, aber wichtiger Baustein im System der Kindertagesbetreuung. Sie unterstützen ehrenamtlich Familien und betreuen für einige Stunden pro Woche ehrenamtlich Kinder.

Davon profitieren viele:

  • Die Kinder, weil sie liebevoll betreut werden, und im Kontakt zu einer älteren Generation neue Dinge erfahren können.
  • Die Eltern, weil sie Freiraum und Entlastung bekommen und ihre Kinder gut aufgehoben wissen.
  • Die Leihomas und Leihopas, da sie eine wichtige gesellschaftliche Rolle  wahrnehmen und Anerkennung erfahren.

Eine Leihoma bzw. ein Leihopa übernimmt bei ihrem/seinem Einsatz in der Regel folgende Aufgaben:

  • Betreuung und Beschäftigung der Kinder
  • Ständige Anwesenheit bei dem ihm anvertrauten Kind

Was Leihomas/-opas mit den Kindern konkret tun, geschieht in Absprache mit den Eltern und hängt von den jeweiligen Rahmenbedingungen ab (u.a. Alter des Kindes, Betreuungszeit). Dazu kann gehören:

  • Bücher vorlesen
  • auf den Spielplatz gehen
  • evtl. von der eigenen Kindheit berichten
  • mit Kindern kochen und gemeinsam backen
  • etwas basteln
  • oder einfach nur da sein und Zeit haben für die Kinder.

Die Leih-Oma ist nicht für Haushaltsarbeiten gedacht, sondern betreut stundenweise die Kleinen nach Absprache, ist aber kein Babysitter. Die Leihomas dürfen nicht als billige „Haushaltshilfe" betrachtet werden. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Kinderbetreuung. Kleinere Hausarbeiten wie etwa Kochen sind rein freiwillig.